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 Einige Werke

       

 

   
       

Harald und die Freiheit

(Weihnachtsgeschichte 2021)

Fast 2 Jahre ist es nun her, dass die Welt nicht mehr ist, wie sie einmal war. Diese alte Welt mit allen ihren neuen Regeln, Vorschriften und Anordnungen hat das Leben von Harald durcheinandergebracht.

Mit seinen 27 Jahren ist Harald mittlerweile ein gutverdienender junger Mann mit eigener Wohnung, in der bis vor 2 Jahren ein ausgelassenes Treiben herrschte. Partys wurden regelmäßig gefeiert und dadurch wurde der Bekanntenkreis von Harald immer größer. Dann aber, fast über Nacht, war es da. Das Virus. Ultraklein, mit bloßem Auge nicht zu sehen und gefährlich für die Menschen. Schutz vor ihm gab es nicht und Mittel ihn unschädlich zu machen gab es aus nicht. Einzig das Vermeiden von Kontakten untereinander konnte ihn an seiner Verbreitung etwas hindern. „Social Distancing“ war nicht nur angesagt, sondern auch von staatlicher Seite angeordnet und überwacht. Zuwiderhandlungen wurden mit Bußgeldern geahndet.

Harald gehörte zu jenen, die anfangs die verordneten Maßnahmen für überzogen hielten. Er war fest davon überzeugt, dass das Virus nach 3 bis 4 Wochen verschwunden wäre und keinen Schaden mehr anrichten könne. Aber das Virus blieb und die Maßnahmen wurden immer strenger. Zu sich nach Hause durfte man zum Beispiel nur noch eine bzw. zwei Personen einladen. Das Berühren oder Umarmen von Personen, die nicht miteinander in einer Wohnung wohnten war verboten. Begrüßen mit Handschlag war ebenfalls nicht mehr die Regel. Als Ersatz erfand man dazu sehr schnell das Zusammenführen der Ellenbögen oder in dem man sich mit Faust auf Faust kontaktete. Alles harte martialische Gesten, die nichts mit der Freude zu tun hatten, Menschen zu treffen. So dachte Harald über diese Begrüßungsrituale. Er selbst grüßte jetzt, indem er die Hände faltetet und sich vor dem zu Begrüßenden verbeugte.

Am schlimmsten fand Harald aber, dass Menschen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen alleine starben. Familienangehörige und Freunde durften ihren Lieben nicht beistehen. Verordnungen haben dies nicht erlaubt. Auch als Harald die Gefährlichkeit des Virus einsah und begriff, dass Schutzmaßnahmen, so wie man sie bisher noch nicht kannte, notwendig waren, hielt er die Isolation von Sterbenden für überzogen und sehr, sehr unmenschlich.

Was ihn wunderte und gleichzeitig Angst machte, war, dass man jetzt mehr und mehr gegen die Einschränkungen von persönlichen Freiheiten demonstrierte. Unter Freiheit verstand man nun viele Dinge, aber selten wurde in diesem Zusammenhang das einsame Sterben in Kranken- und Pflegeeinrichtungen aufgeführt. Harald, der nun keinen großen Kontakt mehr zu seinen früheren Bekannten hatte, stellte sich in Bezug auf die große „Freiheitsdiskussion“, die Frage, was überhaupt für ihn Freiheit ist. Ist Freiheit etwas, worüber Menschen bestimmen können und somit anderen Freiheit nehmen können?

Harald zog sich immer mehr zurück. Verließ die Wohnung nur noch, um lebensnotwendige Dinge einzukaufen. Kontakte zu seiner Umwelt hielt er ausschließlich über das Internet aufrecht. Sein Beruf erlaubte ihm, seine Arbeit von zu Hause zu erledigen. Zu seinen Bekannten nahm er nur noch sporadisch per Mail Kontakt auf. Die viele freie Zeit, die er nun hatte, nutzte er über sich nachzudenken und darüber ob auch er in seiner Freiheit eingeschränkt wäre.

Er dachte zum Beispiel darüber nach, ob für ihn der ungehinderte Besuch eines Frisörladens oder das Aufsuchen eines Lokals, wenn ihm danach wäre, etwas mit Freiheit zu tun hätte. Sich frei zu bewegen und hingehen zu wem und wo man will, das hatte für Harald nichts mit Freiheit zu tun. Denn genau betrachtet konnte er ja vorher auch nicht überall hingehen, wohin er wollte. Einfach so in das Haus eines Fremden zu gehen, das war ihm bisher auch verwehrt, und dennoch fühlte er sich deshalb nicht unfrei. Und jetzt, da das Virus alles durcheinanderbrachte, fühlte er sich auch nicht unfrei. Freiheit bedeutete für ihn etwas anderes, folgerte er und suchte weiter in sich und Büchern.

Bei seiner Suche stieß er auf den Superman Darsteller Christopher Reeves, der nach einem Unfall vom Hals ab gelähmt war. Auf eine besondere Weise war er gefangen in sich selbst. Um zu leben, brauchte er Hilfe. Nichts konnte er alleine machen. Würde Freiheit so erklärt werden, dass Freiheit ist, das zu tun, was man will. Wenn ich also singen will und ich singe und wenn ich rauchen will und ich rauche oder wenn im ich Fluss schwimmen will und ich im Fluss schwimme, dann ist das nicht Freiheit. Es sind Freiheiten. Und wenn einzelne Freiheiten einem genommen werden, so beleibt einen dennoch die Freiheit, folgerte Harald.

Freiheit musste also etwas sein, auf das niemand außenstehender Einfluss nehmen könne. Freiheit wäre also der letzte Teil einer riesengroßen Ansammlung von Freiheiten, den jeder Mensch hat. Was nun hat der Mensch, worauf kein anderer Mensch zugreifen kann? Harald stellte sich Christopher Reeves vor, und dachte darüber nach, was er noch ohne Hilfe konnte. Da war das Sprechen, Hören, Riechen und Erinnern. Das alles konnte er ohne Hilfe. Und ebenso konnte er Denken wann, wie und was er wollte. Dazu fiel Harald das alte deutsche Volkslied „die Gedanken sind frei“ ein. Damit war für ihn klar, warum er sich trotz der teilweise massiven Einschränkungen nicht unfrei fühlte.

Für ihn gab es keinen Grund Forderungen auf die Rückgabe irgendwelcher unbedeutender Freiheiten zu stellen. Denken und Erinnern, das waren seine Freiheiten, die ihn niemand nehmen konnte. Und sollte ihm eines davon trotzdem abhandenkommen, so bliebe ihm noch eine Freiheit, die ihm dann nur noch von einem genommen werden konnte, dem Tod. Das war das Ergebnis seines monatelangen Nachdenkens über Freiheit.

Haralds Einstellung zum Leben änderte sich ab den Zeitpunkt dieser Erkenntnis. Er wusste nun über seine Freiheiten und Freiheit Bescheid und er nahm sich die Freiheit, nicht mehr um das goldene Kalb zu tanzen. Harald erkannte, dass das Virus noch länger das Leben auf dem Planeten namens Erde bestimmen würde und ihm war bewusst, dass es erst besser werden würde, wenn die Menschheit gelernt hätte mit dem Virus zu leben und endlich davon abgekommen wäre, das Virus eliminieren zu wollen. Wenn Menschen sich ihrer wirklichen Freiheit bewusstwerden und sie nutzen würden, dann müsste dies doch die Welt, in der wir leben, ein klein bisschen besser machen.

Es bräuchte also Menschen, die anfangen zu denken und dabei lernen, dass Änderungen nicht dadurch erreicht werden, dass sie niederschreibt oder in Gesetze fasst. Änderungen geschehen ganz einfach durch machen. Einfach machen und sich in Puncto Verbreitung am Virus ein Beispiel nehmen. So wie Kinder das meiste durch Nachmachen lernen, kommen die Erwachsenen vielleicht auch wieder dahin, Gutes für die Menschheit oder Umwelt zu erkennen und es nachzumachen, ohne dass sie dafür auf irgendwelche Verordnungen, Expertenmeinungen oder Heilsbringer-Botschaften aller Art zu hören. Nicht fordern, sondern es den Hippies gleichtun, die in den 1960er Jahren keine Forderungen stellten, sondern den Rat gaben, „zu machen“, was sie mit den Worten „Make Love Not War“ ausdrückten.

Harald war sich nicht sicher, ob ihm sein nachdenken zu dem richtigen Ergebnis brachte. Das beunruhigte ihn aber nicht. Künftig wollte er das Glück nicht suchen, sondern mit allen Sinnen durchs Leben gehen, um all die kleinen unscheinbaren Eindrücke aufzunehmen, die letztlich das wahre Glück darstellten. Dies bedeutete, dass Harald wieder mehr unter Menschen ging und sich mit Menschen von Angesicht zu Angesicht unterhielt, denn wie sonst hätte er feststellen können, wer in etwa auf seiner Wellenlänge lag.

Eine der ersten Personen, zu denen Harald Kontakt fand, war eine Nachbarin vom Erdgeschoss. Sie hieß Grete, war 81 Jahre, schaute aber wesentlich jünger aus. Obwohl beide schon mehrere Jahre im selben Haus wohnten, kam der nähere Kontakt erst vor kurzen, in der Adventszeit, zustande. Bisher grüßten sie sich, wenn sie sich im Treppenhaus sahen oder sonst wo über den Weg liefen. Das war dann schon alles.

Grete fuhr bis zu ihrem 80. Lebensjahr mit dem Auto, gab aber dann aus Altergründen den Führerschein zurück. Für sie ergab sich deshalb in diesem Jahr das Problem, wie den Christbaum nach Hause zu transportieren.

Als sie vor ein paar Tagen Harald im Treppenhaus traf fragte sie ihn aufs Geratewohl, ob er ihr beim Transport des Christbaums behilflich sein könne. Spontan sagte Harald seine Hilfe zu und schon am Nachmittag brachen beide zum Christbaumkauf auf. An diesem Nachmittag erzählten sie sich viel und beide merkten, dass sie sich mehr als gut verstanden.

Harald war kein großer Weihnachter. Das lag daran, dass Weihnachten schon lange nicht mehr so war, wie er es als Kind kennengelernt und liebgewonnen hatte. Grete wusste dies aus seinen Erzählungen. Sie lud ihn trotzdem ein, mit ihr Weihnachten zu feiern. Harald nahm die Einladung an, aber nicht wegen Weihnachten, sondern weil er sich mit Grete gut unterhalten konnte. Die Gespräche mit ihr waren immer etwas Besonderes.

Am Heiligen Abend fühlte sich Harald schon nach kurzer Zeit an das Weihnachten erinnert, dass er als Kind erleben durfte. Grete und Harald erzählten sich an diesem Abend viel vom „Fest der Liebe“ und Harald stellte fest, dass auch die Liebe eine Freiheit ist, die einen nicht genommen werden kann. Aber die man sich manchmal, aus welchen Gründen auch immer, nehmen lässt.

Lange saßen sie zusammen und dieser Weihnachtsabend wurde für Harald und Grete zum wahren „Fest der Liebe“. 

 

   
       

 

 

Sonniger Sommernachmittag

 

Ein sonniger Sommernachmittag

soll es sein

mein Blick soll den blauen Himmel schauen

um mich herum soll Stille sein

erahnen will ich den Engelgesang

der von weiten spürbar näher kommt

ein paar Gedanken will ich verschwenden

an die Zeit

die war

die Luft werde ich schon mal anhalten

in der Hoffnung

damit die Angst fernzuhalten

 

ein sonniger Sommernachmittag

soll es sein

wenn mein Weg

mich zu dir führt

 

   

Sonniger Tag

 

Ein sonniger Tag

der zwar kalt

aber auch einen Hauch

Frühlingssonne zum Besten gab

geht nun zu Ende

und bevor die Dunkelheit

alles zudeckt

schickt die untergehende Sonne

ein zauberhaftes Licht hoch zum Horizont

 

ein Tag geht zu Ende

und ich bin dankbar

so etwas Schönes

heute erlebt zu haben

nichts Hoffnungsvolleres kann es geben

so ein Tag macht mich stark

für das Morgen

egal was da kommt

 

       

                                                                            

 

                                                   

Lass mich Liebe sein

 

Lass mich Liebe sein

die sich als Warmherzigkeit legt

über all jene

die frierend immer mehr erstarren

im Heer der geknechteten

und aussortierten

 

Liebe lass mich sein

die sich niederlässt über dem Land

dass die Hoffnungslosen beherbergt

dort wo mehr in die Dunkelheit ziehen

und nur wenige die Kraft finden

für den Weg ins Licht

 

Lass mich Liebe sein

die sich zeigt als Beispiel

wie es besser werden kann

lass mich nicht allein

Liebe lass mich sein

 

                       

   
             
       

Es ist Karfreitag

 

Es ist Karfreitag

und ausgerechnet ich

habe heute Jesus

den Arm abgebrochen

 

Sein rechter Arm

direkt an der Achsel

ist er gebrochen

bei einem Sturz vom Tisch

 

Es ist Karfreitag

und ich habe Jesus

den rechten Arm geklebt

und wieder ans Kreuz gehängt

 

Platzbedarf

 

Im Leben hat ein jeder seinen Platz

ich gehöre zu denen

die je älter sie werden

immer mehr Platz haben wollen

doch ganz am Ende

bleibt mir auch nur eine Fläche

50 auf 200 Zentimeter

die Variante 20 auf 20 Zentimeter

die lehne ich für mich ab

   
             
       

Jahresanfang

Heute denke ich an alle

die gestern noch

euphorisch waren und voller Hoffnung

die das neue Jahr auf ihrer Seite wähnten

und die heute

ins kalte Wasser geworfen wurden

denen man den Boden unter den Füßen wegzog

die von diesem Jahr nichts mehr zu erwarten haben

 

mein Mitgefühl allen

denen das neue Jahr

alles nahm

bis auf die Gewissheit

an die sich zu gewöhnen

keine noch so lange Zeit ausreicht

 

   
             
       

  

Hoidme

                                                                                                    Video (hier klicken)

Hoid me

ganz fest in deine Arm

hoid me

i hob so vui Angst

das me de schwarze Noacht fangt

und i bin alloi

und koi Ton dringt durch des Schwarze

von dir und mir

und i ko ned hearn

wia du mir an Mut zuasprichst.

Hoid me,

brauchst nix song,

brauchst gor ned vui doi

i bin scho vui ruhiger

wenn i merk

i bin in deine Händ.

Hoid me,

hoid me

ganz nah an dir

 

   
             
       

 

Sterb'n                                                                               

                                                                                               Audio (hier klicken)

I bin jetzt achtasieb'zg Johr und i hob nia aufpasst was g'sund is füa mi. I hob nua imma des g'macht wos guad do hod. I hob drunga Bier, Wein und Schnaps und natürli hob i imma g'raucht. Aus mein Leb'n hob i ned imma des beste g'macht und and're dobei in Dreg einedunkt und des wois i ned erst seit gestern, doch jez hob i koi Zeid mehr, jez lieg i in dera kloin Kammer. Vom Bett aufsteh' des konn i nimma und i wois ned soll i woina oda jammern. Vier moi am Dog kummt a Schwesta, de hoid mi dann aus'm Dreg und wenn se ma z'wischn de Boina greift, dann rührt se bei mir nix mehr, nua ab und zua denk i dann dobei an Gestern. Mei Frau, de schaut scho seid Dog'n nimma rei zua mia, wei zum Sog'n ham mia uns nix mehr. I wois, das se de Nachbarn da'zählt, dass i sie abgrunddieaf haß, oba des is mia jez ollas ganz egal wos se üba mi da'zählt, weil i hob jez ganz and're Soch'n de füa mi zähl'n. Domois im Kriag an da Ostfront, mia ham Russ'n da'schoss'n, de se scho längst ergeb'n ham. Nia hob i jemois mid jemand d'rüber g'redt und mei ganz' Leb'n lang hot se des Buid oiwei wieda g'meldt. De Kinda de kemma und ma merkt ganz genau, das es erhna lästig is und wenn's wos sog'n, dann, dass scho wieda werd. Jez lasst ma doch mei Ruah, wei i stirb seit Woch'n und i wois bis heid ned wia ma des duat. Im Krankenhaus ham's me entlass'n, da Doktar hod blos g'sogt das a nix mehr doi ko und dass jez an's sterb'n geht. I erinna mi, das i amoi über's sterb'n g'les'n hob, dass ma sterb'n kann wia a Held, oda wia a Feigling. Jez wois i das des nur Sprüch' war'n, wei jez wois i, sterb'n duat ma nua alloi. Des Krankenbett des is mei Gruft, i bin scho seit Woch'n dod, oba des sterb'n ziagt se und ziagt se. I hob scho seit 10 Dog nix mehr gess'n, nua an Vermouth den schütt i in mi eine, a wenn i ned vui davon behoid'n ko, und du schleichst nua imma um mi rum. Jez bleib' hoid amoi steh und nimm' mi mid, wei i hoid des nimma aus, de Schmerz'n de ko i ertrog'n, oba owei de Angst, wei i wui doch no ned dod sei, doch i wois du laßt ned mid dir hand'ln, deshoib bleib jez endlich steh und lass mi mid dir geh.

 

   
             
       

Weg von hier

 

Weg

nur weg von hier

besondere Ansprüche

habe ich keine

alles was ich will

nur weg von hier

wo jeder sich seine eigene Wahrheit richtet

aber dafür die Hand zum Eid

strickt unten lässt.

 

Ich kann mich gar nicht erinnern

wann dies alles begonnen hat

schleichend kam es irgendwie übers Land

ganz heimtückisch hat es sich

überall festgesetzt

und jetzt wo es nicht mehr zu übersehen ist

will ich nur weg

weg

einfach nur weg von hier.

   
             
       

Vom entscheiden

 

Noch war nichts entschieden

denn immer noch

hatte er sich noch nicht entschieden

denn er wollte nicht so

und auch nicht anders

er wollte sich gar nicht entscheiden

und so zögerte und zögerte er

bis man eines Tages

in der Zeitung lesen konnte

er sei verschieden.

 

   
             
       

     

    Naheliegend

     

    Es ist naheliegend

    und doch unerreichbar

    die Vorstellung

    überall auf der Erde

    könnte Frieden herrschen

     

   
             

Kannst du das Licht fühlen

 

Eine Stimme

glitt durch den dunklen Raum

kannst du das Licht fühlen

fragte sie in die Dunkelheit

 

kannst du das Licht fühlen

fragte sie immer wieder

doch was sollte ich antworten

ich fühlte zwar das Licht

doch das Licht war schwarz

und das konnte doch nicht sein

deshalb blieb ich still und

versteckte mich hinter dem Licht

Was es so nicht gibt

 

Brügeleisen

Selbstgetrocknete Marmelade

Frischgefegte Eier

Aufgelöstes Fleisch

Eher lichter Verkehr

Smokingzang

Öffentlicher Auftrittsvorbote

Frisch gepresster Taubensaft

Kraft durch Fäule

Und so heiter und so heiter.

 

 

 

 

 

 

 

             

 

 

 

 

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